Bewegte Selbsthilfe via Zoom

www.parkinson-stammtisch-karlsruhe.de

Die bewegte Zoom-Selbsthilfegruppe trifft sich jeden Sonntag um 10 Uhr, um gemeinsam aktiv Gymnastik zu machen. Bei Interesse kannst du als Mitglied der Gruppe die Zugangsdaten per Email an kontakt@parkinson-stammtisch-karlsruhe.de erfragen. Für die Teilnahme brauchst du einen Computer mit Mikrofon und Kamera oder ein Smartphone. Zu unserem Sportprogramm halte bitte eine Yoga oder Gymnastikmatte, einen Holzstab, Hanteln, Ball und ein Handtuch bereit.

Bewegte Selbsthilfegruppe Oberwald

Die Outdoor-Gruppe trifft sich jeden Mittwoch um 9 Uhr am Wasserwerkbrunnen im Oberwaldpark. Wir freuen uns über Neuzugänge beim Mitmachen.

Anfahrt Oberwald:

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Trommelkurs

Trommeln in einer Gruppe macht Spaß und aktiviert Deinen Körper. Das Zusammenspiel von Musik, Rhytmus, Geist und Bewegung erhöht die Lebensqualität von Parkinson Patienten. Dieser startet voraussichtlich wieder ab September 2022. Anmeldungen werden gerne entgegen genommen.

Frank Elstner unterstützt neue Parkinson Stiftung

Frank_Elstner

Zitternde Hände, steife Muskeln, verlangsamte Bewegungen – die Diagnose Parkinson kann jeden treffen, auch jüngere Menschen. Um die Erforschung der unheilbaren, langsam fortschreitenden Hirnerkrankung voranzutreiben, hat die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) gemeinsam mit prominenten Partnern aus Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft die „Parkinson Stiftung“ gegründet. Onlinespenden an die Stiftung sind ab sofort über den neuen Internetauftritt unter www.parkinsonstiftung.de möglich.

Unterstützer und Mitglied im Stiftungsrat ist die TV-Legende Frank Elstner: „Wir wollen informieren, Mut machen und Geld für Forschung sammeln, die zu besseren Behandlungsmethoden führt. Vor allem wollen wir Betroffene motivieren, sich über die Erkrankung zu informieren und aktiv die Forschung zu unterstützen“, begründet der Fernsehmoderator und „Wetten, dass..?“-Erfinder sein Engagement. Anfang 2019 machte der 78-jährige öffentlich, dass er selbst an Parkinson erkrankt ist.

Hoffnung auf neue Therapien gegen das Zittern

Die Parkinson-Krankheit ist nach der Alzheimer-Krankheit die häufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit. In Deutschland gibt es etwa 400.000 Parkinson-Patienten, jeder zehnte ist unter 40 Jahre alt. Der fortschreitende Verlust von Nervenzellen ist dank intensiver Forschung heute zwar viele Jahre lang gut behandelbar, aber nicht heilbar. Neue Therapien, die an den Ursachen ansetzen, und Forschungsergebnisse zur Früherkennung machen Forschern und Patienten Hoffnung, bald weitere entscheidende Schritte voranzukommen.

Die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) e.V. hat daher die Parkinson Stiftung mit einem anfänglichen Stiftungsvermögen von einer dreiviertel Million Euro gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Forschung, Lehre und Fortbildung in Bezug auf Parkinson-Syndrome und andere neurologische Bewegungsstörungen sowie die Verbesserung der medizinischen Versorgung in diesem Bereich.

„Die Gründung der Parkinson Stiftung ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilenstein, um die Erforschung der Parkinson-Syndrome und die Patientenversorgung voranzubringen. Die Fortschritte der Parkinson-Forschung sind derzeit sehr vielversprechend, brauchen aber dringend mehr finanzielle Unterstützung“, so Prof. Dr. Günter Höglinger, Direktor der Klinik für Neurologie der Medizinischen Hochschule Hannover und 1. Vorsitzender der DPG.

Spenden für die Parkinson-Forschung: die Krankheit zum Stillstand bringen

An Morbus Parkinson wird seit Jahrzehnten intensiv geforscht. Bisher können Mediziner nur die Symptome abschwächen. „Es gibt in der Parkinson-Forschung aber auch mehrere Ansätze, den Verfall der Nervenzellen im Gehirn frühzeitig zu erkennen und zu verlangsamen oder sogar zum Stillstand zu bringen“, sagt Höglinger.

„Eine der Strategien, die die Forschung derzeit verfolgt, sind maßgeschneiderte Antikörper, die per Infusion verabreicht werden, ähnlich einer Impfung. Sie sollen die Ausbreitung von Alpha-Synuclein im Nervensystem verhindern und Ablagerungen reduzieren, die sich durch eine Fehlfaltung dieses Eiweißstoffs im Gehirn der Patienten ansammeln“, erklärt Prof. Karla Eggert, 2. Vorsitzende der DPG.

Ein weiterer wichtiger Ansatz ist die Beobachtung, dass die Parkinson-Erkrankung im Darm entsteht und sich von dort im gesamten Nervensystem ausbreitet. „Das muss aber erforscht werden. Wenn wir das besser verstehen, kann mehr getan werden. Und dafür braucht die Forschung Unterstützung und auch Geld“, so Prof. Alexander Storch, 3. Vorsitzender der DPG und Direktor der Klinik für Neurologie des Uniklinikums Rostock.

„Wir hoffen, dass noch mehr Privatpersonen mit einer Spende dazu beitragen, innovative Behandlungen zu finden“, sagt Prof. Dr. Jens Volkmann, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg und Vorsitzender der Parkinson Stiftung.

In Vorstand und Beirat der Stiftung engagieren sich neben führenden Parkinson-Experten aus Medizin und Wissenschaft auch bekannte Persönlichkeiten wie Frank Elstner, der Unternehmer Torsten Fischer oder die Politikerin Barbara Stamm. Unterstützt wird die Stiftung außerdem von Partnern wie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, dem Kompetenznetz Parkinson, der Thiemann-Stiftung und dem Verein für REM-Schlaf-Verhaltensstörung.

Herausforderung für jeden Patienten

Die Parkinson-Krankheit verläuft bei jedem Betroffenen individuell. Die Patienten brauchen intensive Betreuung, müssen sich aktiv mit ihrer Krankheit auseinandersetzen und lernen, mit ihr zu leben. „Mir hat es sehr geholfen, mehr über die Krankheit von Experten zu erfahren und Informationen zu bekommen, auf die ich mich verlassen kann“, sagt Frank Elstner. „Je mehr man selbst über seine eigene Erkrankung lernt, umso besser kann man im Alltag mit ihr umgehen. Und je mehr geforscht wird, desto größer ist die Chance, etwas zur Heilung zu finden.“

Ein aktuelles Video von Frank Elstner im Interview mit Prof. Dr. Jens Volkmann, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg und Vorsitzender der Parkinson Stiftung und weitere Informationen zur Parkinson Stiftung finden Sie auf: www.parkinsonstiftung.de

 

Ein Bild der Hoffnung

240 gestickte Portraits von Menschen mit Parkinson ergeben zusammengefügt ein großes Gesicht der Hoffnung. Die Menschen verbindet die Hoffnung auf Heilung. Was sie stark hält, ist die Gemeinschaft.
Dieses Projekt begleitet mich nun schon gut ein Jahr. Die erste Zeit verlief schleppend. Ich brauchte Zeit und viele Experimente mit Nadel, Faden und Farben, um aus einem Meer aus einzelnen Gesichtern etwas Verbindendes zu schaffen. Ich bin keine Meisterin der Farblehre und so habe ich schon viele Rückschläge und Neuanfänge hinter mich gebracht, bis ich endlich mit dem Ergebnis zufrieden war. Ob ich es jetzt schaffe mein Ziel zu erreichen und das Bild bis zum Juni 2022 fertig zu stellen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.“
May Evers

Mach mit bei diesem Abenteuer!
Wie du an den Zahlen unten sehen kannst, fehlen mir noch ein paar Fotos von Menschen mit Parkinson, damit ich das Ziel erreichen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich unterstützt. Schicke ein Foto von dir an dererstefisch@web.de, ich werde es direkt nach der Verarbeitung löschen.

Pingpong

Eine neue Studie (2020) aus Japan belegt, dass Tischtennis eine deutliche Verbesserung der Symptome bewirken kann. Dazu macht das gemeinsame Spiel auch noch viel Spaß! Du hast folgende Trainingsmöglichkeiten:

In Karlsruhe: Ping-Pong-Parkinson Tischtennis Gruppe- Immer Montags um 17:30 Uhr beim DJK Karlsruhe-Ost e.V. in der Turnhalle der Tullaschule in der Tullastraße. Herbert koordiniert die Teilnahmen in Karlsruhe. Kontaktaufnahme von neuen Interessenten über unser Kontaktfeld auf der Homepage

In Bruchsal: Ping-Pong-Parkinson Tischtennis Gruppe Spielrunden individuell nach Absprache. Ansprechpartnerinnen sind Ruth unter 07251/3220820 oder Claudia 07251/980222.

  • Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung über die Whatsapp-Bewegte Parkinson Gruppe.
  • Es gilt die 3-G Regelung

Logopädiekurs hat Plätze frei

Du möchtest Deine Sprache und Stimme trainieren? Dann komme in die PaStaKa Logopädiegruppe. Bärbel Weimann und Team trainiert wieder ab September 2022 jeden Donnerstag nachmittag mit unserer Parkinson-Gruppe. Eine ärztliche Verordnung vom Hausarzt oder Neurologen ist erforderlich. Es sind noch Plätze frei, melde Dich jetzt per eMail an.

PaStaKa Terminübersicht

Unser nächstes Treffen ist das PaStaKa Sommerfest am Sonntag, den 07.08.2022 ab 11 Uhr auf dem Freigelände des TSV Rintheim. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Nächstes Gruppentreffen: Mittwoch, den 28.09.2022 um 18:00 Uhr im Nebenraum der Rintheimer Stuben. 

Am 27.07.22 um 18:00 Uhr findet wieder ein Workshop „Heilsames Singen“ in Karlsruhe statt. Anmeldung erforderlich.

Die bewegte Sonntag-Morgen-Gymnastikgruppe (online) trifft sich jede Woche Sonntags um 10:00 Uhr.

Unsere bewegte Outdoor-Gruppe trifft sich jeden Mittwoch um 09:00 Uhr. Treffpunkt Oberwald am Wasserwerkbrunnen.

PingPong Parkinson Tischtennis-Training in Karlsruhe immer Montags um 17:30 Uhr.  Infos siehe unter „Aktuelles“